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Ein "Alpha-Wolf" versucht keinem Rudelmitglied etwas beizubringen, schon gar nicht so etwas wie "Platz". Die Tatsache, dass so viele an die Vergleichbarkeit mit dem Wolfsrudel glauben und versuchen beim Hundetraining anzuwenden, ist ein Zeugnis dafür, wie wenig diese Menschen über die Entwicklung der Hunde verstanden haben. (Ray & Lorna Coppinger)

 

Eigentlich sind Hunde, so wie sie sind, schon perfekt. Sie haben eine Menge natürlicher Fähigkeiten, sind soziale Tiere und anpassungsfähige Begleiter. Vieles, was jedoch für unsere Hunde völlig normal ist, wird in unserer Gesellschaft nicht mehr akzeptiert. Daher müssen Hunde, genau wie Kinder, lernen, sich, aus menschlicher Sicht gesehen, angemessen zu benehmen.

Hunde lernen gern und ihr Leben lang, denn Hunde lieben es, Erfolg zu haben. Und zugegeben einen gut erzogenen Hund zu haben, macht Spass. Hundeerziehung bedeutet jedoch nicht einen Automaten zu erschaffen (Hunde sind Lebewesen und keine Maschinen), der sich nicht einmal mehr traut, mit dem Schwanz zu wedeln. Es bedeutet, dass der Hund lernt, sich in unserer Umwelt zurecht zu finden und anzupassen.

Jeder Hund hat die Fähigkeiten zu kommen, wenn man ihn ruft, zu warten, wenn es angebracht ist, Sitz zu machen, ruhig an der Leine zu laufen, Ihre persönlichen Dinge in Ruhe zu lassen und Menschen oder Tiere angemessen zu begrüssen. Hunde sind aber auch Tiere mit eigenen Gefühlen, Instinkten und Bedürfnissen. Aus irgend-welchen Gründen erwarten wir Menschen oft, dass Hunde immer gleich reagieren, was sowohl unfair als auch unrealistisch ist.

Greifen Sie nie darauf zurück, Ihren Hund anzuschreien, zu erschrecken oder ihm weh zu tun. Wo Verstehen aufhört, beginnt Gewalt. Die ist unakzeptabel und schädlich für die Hund-Mensch-Beziehung. Sind Sie jedoch ein geduldiger und fairer Lehrer, dann kann Ihr Hund Ihnen auch zeigen kann, welches Potential in ihm steckt.

Ein Hund zeigt immer erwünschtes Verhalten bevor das unerwünschte Verhalten auftritt. 

Daher findet Hundetraining bei mir über positive Verstärkung statt.

Positive Verstärkung bedeutet:

       - Konzentration auf erwünschtes Verhalten

       - verschiedene Alltagsbelohnungen

       - den Hund fordern und fördern

       - unerwünschtes Verhalten verhindern und unterbrechen (ohne dabei den Hund zu ängstigen oder zu bedrohen.)

Dies führt zu einem Verständnis für den Hund, wie es mit anderen Methoden nicht möglich ist. Sie werden Spass daran haben, sich intensiv mit den Bedürfnissen Ihres Hundes auseinandersetzen und erhalten als Bonus - gratis noch dazu - eine Hund-Mensch-Beziehung voller Vertrauen und Sicherheit. Wau, wau, ganz schön viel was?

 

Keine Beleidigung würde mich so sehr treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde. (James Gardner)